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More Fire – Chilli für die Welt (6)

23 Aug

Foto: © KleinYoda

Foto: ©KleinYoda

Dicke Chillis meine Freunde! Hier auf dem Foto seht ihr ein paar wunderschön gediehene Chillis der Sorte ‘Anaheim’. Auch wenn ich wirklich spät angefangen habe, kann sich die erste Ernte doch sehen lassen. Die letzten extrem heißen Sommerwochen haben den Pflanzen einen richtigen Schub gegeben. Auch an der ‘Cayenne Long Red Thin’ und der ‘Sante Fe Grande’ sind richtig viele Früchte. Ein wenig müssen die Chillis noch reifen, damit sie ihre entgültige Farbe und Schärfe erreichen.

Die Cayenne-Chillis sind zwar alle noch grün hinter den Ohren, trotzdem haben wir einen kleinen Teil schon verarbeitet. Schärfegrad 8 auf einer Skala von 1-10 trifft es da ganz gut – schön scharf. Ich frage mich jetzt aber, ob die Früchte der ‘Naga Bhut Jolokia’ wirklich essbar sind, deren Schärfegrad liegt nämlich bei 10+. Bisher trägt diese Pflanze aber nur die Blüten, ich hoffe sie schafft es noch vor dem Winter mir den Mund zu verbrennen.

More Fire – Chilli für die Welt (5)

12 Jul

Foto: ©baltasar

Da wächst was. Die Sonne tut den Pflanzen wirklich gut, wenn man bedenkt, dass dieses Bild erst zwei Wochen alt ist. An der ‘Cayenne Long Red Thin’ haben sich sogar schon erste kleine Blüten gebildet. Auch die ‘Naga Bhut Jolokia’ beginnt endlich zu wachsen, auch wenn sie das Wachstum jetzt eher auf die Größe ihrer Blätter beschränkt (Pflanze im unteren Regal). Die ‘Serrano Tampiqueno’ wirkte bis zuletzt noch ein wenig schwächlich und ist daher in den väterlichen Garten gewandert. Möge die Altersweisheit ihr die nötige Kraft für scharfe Chillis geben. Aus Mutter’s Garten gibt es bisher keine weiteren Nachrichten über die gepflanzten Chillis. Sobald ich aber brauchbare Informationen bekomme, werde ich euch natürlich wissen lassen, ob der babylonische Balkon, Mutters Garten oder Vadders Plantage die besten Chillis hervorbringt. Gedüngt wird übrigens 1x die Woche mit Flüssig-Tomatendünger, ansonsten mit gutem Bonner Wasser gegossen.

More fire – Chilli für die Welt (4)

28 Jun

Gut zwei Monate nach Aussaat der ersten Chilli-Samen bin ich nun mit meinen Cilli-Pflanzen von der Fensterbank auf den babylonischen Balkon umgezogen. Fünf Chilli-Sorten habe ich ausgewählt, die es sich bei mir gemütlich machen dürfen. Die Gewinner sind die ‘Naga Bhut Jolokia’, ‘Cayenne Long Red Thin’, ‘Serrano Tampiqueno’, ‘Anaheim’ und ‘Santa Fe Grande’, aufgrund ihrer unterschiedlichen schönen Färbung Schärfegrade. Habe die Pflanzen jetzt doch pikiert und hoffentlich nicht allzu viel Wurzelwerk dabei zerstört. Beim nächsten Mal mache ich das in jedem Fall etwas früher. Scheint aber alles gut gegangen zu sein, denn die Pflanzen sind alle gut angewachsen. Die Chillis sitzen jetzt in einem Gemisch aus Blumen- und Tomatenerde.

Die übrigen Pflanzen sind natürlich nicht entsorgt worden, sondern zu Muttern in den Garten gewandert. Auf die Pikierung habe ich hier allerdings verzichtet. Bin mal gespannt, welche Chillis sich besser entwickeln werden. Die Stadt-Balkon- oder Dorf-Natur-Chillis. Jedenfalls brauchen meine Chillis eine Schneckenplage nicht zu fürchten, außer die heimtückische Bergsteiger-Schnegge macht sich auf den Weg nach oben.

More Fire – Chilli für die Welt (3)

3 Jun

Nach ca. 6 Wochen, seitdem die ersten Keimlinge das Licht der Welt erblickten, wachsen meine Chillipflanzen munter vor sich hin. Spitzenreiter ist weiterhin die ‘Jalapeno Early‘ mit nun stolzen 17 cm.  Die Pflänzchen der ‘Naga Bhut Jolokia‘ tun sich immer noch ein wenig schwer, kommen aber dennoch auf 5 cm. So langsam beschleicht mich aber das Gefühl, dass sie das Wachstum nach gut einer Woche einfach wieder eingestellt hat, denn die Pflanze kann bis zu 120 cm groß werden. Bei den Samen der ‘Ancho Grande’ hatte ich leider keinen Erfolg. Man merke sich also: Bei der Chilli-Aufzucht immer Torftöpfchen und Minigewächs zum Keimen nutzen, ansonsten freud sich der Komposthaufen über nasse Blumenerde. Man lernt ja nie aus.

Diese Woche habe ich das erste Mal handelsüblichen Universaldünger in das Gießwasser dazu getan, mal sehen wie sich das auf das Wachstum auswirkt. Die Pikierung der einzelnen Pflanzen musste aus Zeitgründen ebenso entfallen, wie der Umzug in etwas größere Töpfe. Ich denke eh, dass ich die Pflanzen nicht teilen werde, ihnen scheint es ja auch so ganz gut zu gehen und das Wurzelwerk ist mittlerweile so vereint, dass ich mit einer Teilung nur mehr Schaden als Nützen würde. Sollte sich das Wetter in den nächsten Tagen stabilisieren, ist vielleicht auch endlich ein Umzug von der Fensterbank nach Draußen möglich.  Die frische Luft wird den Pflänzchen bestimmt gut tun.

More Fire – Chilli für die Welt (2)

16 Mai

Foto: © baltasar

Es tut sich etwas an der Chilli-Front. Alle Pflanzen bis auf die Sorte ‘Ancho Grande’ sind schon nach 10 Tagen gekeimt und haben sich angeschickt aus der Dunkelheit emporzukriechen. Als letztes erblickten die Sprösslinge der ‘Nanga Bhut Jolokia’ das lebensspendende Sonnenlicht. Ich hoffe, dass sie schnell zu den anderen aufschließen werden, denn die schärfste Chilli der Welt möchte ich schon gern mein Eigen nennen. Die Samen der ‘Ancho Grande’ werden noch eine Gnadenfrist bekommen, oft dauert es ja tatsächlich mehrere Wochen bis Chilli-Samen keimen. Außerdem waren es die einzigen Samen, für die kein Torftöpfchen mehr frei war und die deswegen in ordinäre Blumenerde ziehen mussten.

Da die Pflanzen natürlich sehr hungrig nach Nährstoffen sind, habe ich sie vor einer Woche mitsamt ihrer Torftöpfchen in größere mit Blumenerde gefüllte Töpfe umgepflanzt. Da ich immer jeweils fünf Samen zusammengelegt habe, wachsen die Pflanzen jetzt dicht an dicht. Eine Pikierung zum jetzigen Zeitpunkt kommt für mich nicht in Frage (wenn überhaupt). Die Angst die zarten Pflänzchen dabei zu beschädigen ist mir dann doch zu groß. Spitzenreiter der hiesigen Wachstumsmeisterschaft sind momentan die Pflänzchen der ‘Jalapeno Early’, die vier Wochen nach Aussat schon stolze 6 cm aufweisen können.

Dass überhaupt 10 von 11 Pflanzen gekeimt sind, hätte ich nicht erwartet. Insbesondere, weil ich die Samen nicht vorbehandelt habe. Sollten alle Pflanzen sich weiter als gesund erweisen, werde ich wohl einige an die frische Luft in den heimischen Garten befördern müssen. Zehn Pflanzen sind für das babylonische Heim auf Dauer dann doch ein wenig zu viel. Aber warten wir erst mal ab, wie sich die Lage an der Chilli-Front entwickelt.